Ein Schlüssel für zwei

 

 

Komödie von John Chapman und Dave Freeman

 

31. März 2011 - 22. Mai 2011


 

 
 

Harriet genießt das Leben nach Herzenslust. Sie ist äußerst attraktiv und die Männer sind verrückt nach ihr. Aber das Leben ist teuer. Da ist es ausgesprochen praktisch, wenn man gleichzeitig zwei Freunde hat, die sich nur niemals begegnen dürfen. Nach einem ausgeklügelten Stundenplan wechseln sich die beiden Männer mit ihren Besuchen ab. Immer ging alles prima, denn jeder hatte sich an Harriets Zeiteinteilung zu halten.
Bis Alec, der eine ganze Flotte von Fischkuttern besitzt, seiner Geliebten einen Fisch mitbringt. Und Gordon eben auf diesem Fisch ausrutscht und die Wohnung nicht mehr verlassen kann… Da gleichzeitig auch noch Harriets beste Freundin Anne eingetroffen ist, bricht nun das Chaos aus. Die Männer müssen voreinander versteckt werden. Anne übernimmt immer wieder neue Rollen, um die immer neuen Lügen glaubwürdiger klingen zu lassen. Als schließlich auch noch die beiden Ehefrauen auf der Suche nach ihren Männern auftauchen, ist das Chaos perfekt. Harriet braucht reichlich Phantasie, um sich aus diesem Schlamassel herauszuwinden – vor allem, als Annes Ex-Mann Richard, ein Tierarzt,  auch noch in dem allgemeinen Durcheinander mitspielen möchte…

 

 

Ines Arndt, Bettina Franke, Kerstin Gähte, Madeleine Niesche, Jens Hajek,  Stephan Schleberger
und CLAUS HELMER

Regie: CLAUS HELMER


 

 

Claus Helmer bringt den Saal zum Rasen. Als Regisseur und Schauspieler. Dank perfekter Regie, die den Irrsinn immer ein Stück weiter treibt, tobt der Saal schon, wenn Helmer nur besoffen „Wuff“ sagt. „Ein Schlüssel für 2“ in der Komödie, Große Unterhaltung mit Lachgarantie.

Wertung: TOLL Bild Zeitung 4.4.2011

 

Das rasante Stück von John Chapman und Dave Freemann ist ein virtuoses Wortgefecht.

Hausherr Claus Helmer hat diesen Klassiker unter den Verwechslungskomödien mit enorm viel Schwung und Pep inszeniert. Da steppt der Bär. In einer Tour de force von Wortsalven und zündenden Gags geht das Stück auf sein Finale zu. Was wie leichte Unterhaltung aussieht, ist harte Schauspielarbeit: Diese Wortgefechte werden von den durchweg sehr guten Mimen virtuos ausgetragen.

Frankfurter Neue Presse 2.4.2011

 

Dass die Komödie in Frankfurt bestens unterhält, ist zum einen dem – teils trockenen britischen – Wortwitz zu verdanken, zum anderen den gut aufgelegten Schauspielern.

Offenbach Post 2.4.2011

 

Irgendwann weiß der Zuschauer nicht mehr, wo ihm der Kopf steht und überlasst sich dem Strudel der erklügelten Dramaturgie. Wie Regisseur Helmer hier den Überblick behalten hat, fragt man sich immer, und glaubt bisweilen: überhaupt nicht. Aber dann beweist eine neue Volte das Gegenteil, und eine schrille Pointe lässt jeden kritischen Gedanken in allgemeinem Gelächter untergehen. Frenetischer Schlussapplaus.

Frankfurter Allgemeine Zeitung 2.4.2011

 
zurück