VERLORENE LIEBESMÜH


  Komödie von William Shakespeare
 

02. Dezember 2010 - 16. Januar 2011


 
 

Der junge König Ferdinand von Navarra und seine Freunde, die Hofherren Dumain, Longaville und Biron, schwören auf der Suche nach Wahrheit, Ruhm und Ehre, dass sie sich die nächsten drei Jahre ganz dem Studium von Literatur und Wissenschaft widmen möchten und für diese Zeit allen weltlichen Genüssen – vor allem der Gesellschaft von Frauen – entsagen. Kurz darauf trifft jedoch die Prinzessin von Frankreich mit ihren Hofdamen Maria, Katharina und Rosaline ein, um im Auftrag ihres Vaters bei Ferdinand Kriegsschulden einzulösen. Ferdinand und auch die Hofherren treffen nach einem Jahr ihre Angebeteten wieder, ihr Entschluss kommt ins Wanken. Und so schreibt ein jeder, um nicht als Eidbrecher entdeckt zu werden, heimlich einen Liebesbrief – der König an die Prinzessin, Biron seiner Rosaline, Dumain der Katharina und Longaville Maria. Und jeder bittet den Diener Schädel, den Brief seiner Dame zuzustecken, doch da keiner adressiert ist, bekommt eine jede den falschen Brief. Die Damen machen sich einen Spaß daraus, ihre Herren auf die Probe zu stellen…

 

Erfahren Sie, dass vor 400 Jahren alles schon so war, wie es heute noch ist! Echte Kerle bekommen – damals wie heute – weiche Knie, wenn's um die holde Weiblichkeit geht. Frauen tricksen Männer aus, Diener oder Hofnarren sind die wahren Weisen und kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Und natürlich ist die Liebe – Shakespeares "schwerstes Stück" – wieder als geistreiche Komödie in zauberhafte Sprache gepackt.

 

 

Mit: Iris Atzwanger, Stephanie von Borcke, Madeleine Niesche, Verena Wüstkamp, Oliver Kamolz, Karsten Kramer, Wolff von Lindenau, Stefan Schneider, Dirk Waanders

Regie: Peter Lotschak

Bühne: Manfred Breitenfellner

 

 

Peter Lotschak hat die eher selten gespielte Komödie kunstvoll und reizend inszeniert.

Viel Wert legt die Regie auf die sprachliche Finesse. Das bezirzt die Sinne von der ersten Szene an und entwickelt seinen Reiz in einer ästhetischen stimmigen Mischung aus Sprachgewalt und optischen Pepp.

Frankfurter Neue Presse 4.12.2010

 

Keine Sekunde kommt Langeweile auf, jede Figur, jedes Detail behauptet jenseits des Dramaturgischen Rasters sein Eigenleben. Beim anhaltenden Schlussapplaus gab es Bravorufe.

Frankfurter Allgemeine Zeitung 4.12.2010

 

„Verlorene Liebesmüh“, Shakespears schwerstes Stück, im Zoo Theater in einer locker leichten Fassung. Lustiger Geschlechterkampf mit Happy End.

Wertung: Sehr Gut Bild Zeitung 3.12.2010

 

Peter Lotschak hat „Verlorene Liebesmüh“ als federleichtes und wunderbar kurzweiliges Kostümstück mit witzigen Dialogen inszeniert. Dass er obendrein ein durch die Bank  großartiges Ensemble hat, macht Shakespears Stück zu einem wahren Theaterjuwel.

Offenbach Post 7.12.2010

 

 
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